Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus 2016

Datenbanken sollen Autokäufer und Versicherer besser vor Betrug und Tachomanipulationen schützen.

Uwe Schmidt-Kasparek
in VersicherungsJournal
vom 24.02.2016
„Autokäufer sollen ab 2017 durch eine nationale Datenbank besser vor Tachomanipulationen geschützt werden. „Bis Ende 2016 dürfte die datenschutzrechtliche Zertifizierung unter Dach und Fach sein“, sagte Björn Hinrichs von der Arvato Bertelsmann SE & Co. KGaA gestern in Köln auf der Versicherungstagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“ von Businessforum21. Pro Jahr würden durch Tachomanipulationen derzeit über sechs Milliarden Euro Schaden entstehen. „Geschädigt werden Verbraucher und Versicherer“, so Hinrichs. Der Betrug ist technisch nicht nachweisbar, da die Tachos digital umgestellt werden. „Die Manipulation ist mit einem für unter 300 Euro im Internet erhältlichen Gerät in rund 15 Sekunden möglich“, sagte Hinrichs. Bisher können die Versicherer immer nur in Einzelfällen Betrügereien nachweisen. So fallen immer wieder Fahrzeuge auf, die in der Vergangenheit bereits mit einer höheren Kilometerleistung einen Versicherungsschaden hatten. Solche Fälle würden beispielsweise über das Hinweis- und Informationssystem (HIS) entdeckt, das eine Tochter von Arvato für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) betreibt. „Wir haben etwa 100 Fälle pro Tag, die aber nur mit einem aufwendigen manuellen Datenabgleich festgestellt werden können“, so Hinrichs. Daher soll nun eine nationale Datenbank Abhilfe schaffen. Rückdeckung hat Arvato von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, der CDU-Verbraucherschutz-Beauftragten Mechthild Heil und der Versicherungswirtschaft. Der TÜV Rheinland warnt zudem davor, dass manipulierte Fahrzeuge ein Sicherheitsrisiko darstellen. Möglicherweise seien wichtige Wartungsarbeiten nicht durchgeführt worden. Manipulieren können selbst Privatleute. „Sogenannte Tachoadjustierer bieten ihre Dienste im Internet an und kommen zum Verbraucher nach Hause“, erläuterte Hinrichs. Viele europäische Staaten hätten bereits erfolgreich eine Datenbank gegen Tachomanipulationen eingeführt.“ (…)
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Kfz-Versicherung: von falschen Propheten und wichtigen Trends

in Versicherungsmagazin
vom 23.02.2016
„Die digitale Revolution hat die Versicherungsbranche erreicht und hier vor allem die Kfz-Sparte. Das zeigen Trends und Treiber wie Telematik, autonomes Fahren, Vernetzung und Data Base. Wie diese die Mobilität in den kommenden Jahren prägen werden, vermittelte die 13. Jahrestagung von Business-Forum 21 in Köln. Sie zeigte aber auch, dass man nicht allen Trends unüberlegt folgten sollte. Ein erster Blick auf die Tagung. "Folgen Sie keinen falschen Propheten, glauben Sie nicht alles, was sie hören, hinterfragen Sie die Dinge." Dieser Aufruf zur Reflexion war nicht auf einem politischen Podium im Fernsehen zu hören, sondern auf der BF21-Jahrestagung "Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus" in Köln. Und derjenige, der die Zuhörer der dreitägigen Veranstaltung zum Nachdenken animierte, war Dr. Klaus Driever, Leiter Digitaler Vertrieb der Allianz Deutschland AG. In seinem Diskussionsbeitrag unter der Überschrift "Was ändert sich, was bleibt - Digitalisierung in der Versicherungsbranche" plädierte er für einen reflektierten Umgang mit dem Thema Digitalisierung, dafür, dass die Akteure in der Versicherungssparte sich selbst fragen sollten, ob sie wirklich verstünden, was Digitalisierung überhaupt bedeutet und wie diese das Verhältnis von Versicherer zu Kunde verändere.“(…)
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Das Dilemma der Telematik-Produktanbieter

in Versicherungswirtschaft-heute
vom 23.02.2016
„Von Marco Morawetz, Kfz-Versicherungsexperte der Gen Re. Der Aktionismus um Telematikprodukte ist bemerkenswert, vielleicht sogar als irrational einzustufen. Es scheint aber schwer vorstellbar, dass ein Tracking von Fahrzeugen aus der Hubschrauberperspektive verbunden mit einer reinen Messung von Wegstrecken und G-Kräften die bisherige Tarifwelt mit ihren bis zu 40 Tarifkriterien völlig aushebelt. Denn zunächst einmal bringen telematikbasierte Informationen für Versicherer zusätzliche Parameter in eine ohnehin schon sehr differenzierte und differierende Tariflandschaft. Für den Kunden könnte der simple Versicherer wechsel einen weitaus größeren Hebel bieten als der Einbau einer Überwachungsbox. Hier zeigt sich auch ein Dilemma der Telematik-Produktanbieter, die trotz massiv höherer Kosten deutlich günstigere Produkte anbieten müssen. Einige Protagonisten berichten für den Schadenbereich, dass im Ausland Einsparungen im zweistelligen Bereich gemacht werden konnten.“(…)
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Kfz-Versicherung: Kein Spielraum für Preissenkungen

Monika Lier
in VersicherungsJournal
vom 23.02.2016
„Zu Beginn der BF21-Fachkonferenz in Köln präsentierten Marco Morawetz von der General Reinsurance AG und Andreas Kelb von der E+S Rückversicherung AG die Zahlen, Probleme und Entwicklungen in der Kfz-Versicherung. Auf den Geschäftszyklus mit fünf guten und fünf schlechten Jahren können sich die Autoversicherer offensichtlich nicht mehr verlassen: Nach nur zwei guten Jahren dürfte das Ergebnis 2016 sich bereits wieder der Null-Linie nähern. Marco Morawetz von der General Reinsurance AG und Andreas Kelb von der E+S Rückversicherung AG zeigten auf einer Fachkonferenz die Probleme und Entwicklungen auf. „Es gibt keinen Raum für weitere Beitragsabsenkungen in der Kraftfahrtsparte“, sagte Andreas Kelb, Bereichsleiter des Zentralbereichs Deutschland der E+S Rückversicherung AG, auf einer Fachkonferenz in Köln. Von den Tarifmaßnahmen der eigenen Zedenten sei man zum Teil enttäuscht gewesen, weil „sie aggressiver agierten, als wir erwartet haben“. (…) Marco Morawetz, der das Consulting des Rückversicherers General Reinsurance AG leitet, schätzt den Zuwachs für Vollkasko ähnlich hoch ein, rechnet für KH und Teilkasko aber nur mit einem Plus von 0,5 Prozent. Auf der Basis von 600.000 Risiken im Nafi-Überblick fiel die durchschnittliche Prämieneinnahme zum 1. Januar 2016 im Neu- und Ersatzgeschäft um 0,5 Prozent, so Morawetz. In KH stagnierten die Beiträge, während sie in Vollkasko um ein Prozent und in Teilkasko um 1,5 Prozent zurückgingen. (…)Mit Blick auf die erwarteten höheren Schadenbedarfe und das Ausbleiben von satten Zinserträgen aufgrund der Kapitalmarktlage erwartet Kelb, dass die Autoversicherer 2016 nur noch „die Null-Linie touchieren oder es zu einer schwarzen Null“ schaffen. Die Regel, dass sich der Zyklus in der Automobilversicherung aus fünf guten und fünf schlechten Jahren zusammensetze, scheine nicht mehr zu stimmen, so Kelb. Auch Marco Morawetz schätzt, dass der Zyklus in der Autoversicherung seinen Zenit bereits überschritten hat. Nach dem ersten Gewinnjahr 2014 nach sechs verlustreichen Jahren sei die Ergebnissituation 2015 nach bisher vorliegenden Daten zwar noch positiv, aber geschmälert gewesen. Für 2016 geht er auf Basis der Anfalljahre nur noch von einem versicherungs-technischen Überschuss von 1,2 Prozent aus – damit dürfte sich die Combined Ratio um 99 Prozent bewegen. “ (…)
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Google macht Vergleichsportale dicht

Patrick Hagen
in Versicherungsmonitor
vom 23.02.2016
„Der Internetkonzern zieht den Stecker bei seinen Vergleichsportalen Google Compare in den USA und Großbritannien. Dort konnten Nutzer Preisvergleiche für Kfz-Versicherungen und andere Finanzprodukte anstellen. In Frankreich hatte Google das Vergleichsportal bereits 2014 beendet. In Deutschland ist der Konzern trotz Plänen nie mit Google Compare auf den Markt gekommen und hat das zurzeit auch nicht vor. Der Internetgigant Google stellt seine Vergleichsportale in Großbritannien und den USA ein. Unter dem Namen Google Compare bietet der Konzern dort Preisvergleiche für Kfz-Versicherungen und Finanzprodukte an. Auf Anfrage bestätigte Google einen entsprechenden Bericht des Wall Street Journals. „Wir werden Google Compare im Laufe des kommenden Monats global einstellen“, teilte ein Konzernsprecher mit. Das Scheitern von Google Compare ist für den Konzern ein Rückschlag bei dem Versuch, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen. Es ist nicht die erste Schlappe, die Google auf dem Markt für Vergleichsportale hinnehmen musste. Schon 2014 stellte das Unternehmen Google Compare in Frankreich ein – der Konzern sei mit dem Produkt nicht zufrieden gewesen, hieß es zur Begründung. Pläne für ein Vergleichsportal Deutschland hatte Google zunächst verschoben und schließlich ganz auf Eis gelegt. „Es hat bei uns nicht die höchste Priorität, eine Konkurrenzplattform zu unserer bestehenden Suchplattform aufzubauen“, sagte Google Manager Nicolas Heyer dazu am Montag auf einer Fachkonferenz. “ (…)
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Assekuranz atmet auf – Google stellt Vergleichsportale ein

Lutz Reiche
in manager magazin
vom 23.02.2016
„Schon länger befürchtet die Versicherungswirtschaft, Google könnte ihr das Wasser abgraben und selbst Finanzprodukte verkaufen. Auslöser sind Googles Vergleichsportale für Kfz-Versicherungen, Kreditkarten und Hypotheken in den USA und Großbritannien. Diese Portale stellt Google nun ein. Das hat einen einfachen Grund. Die Versicherungswirtschaft befürchtet schon länger, dass Internetkonzerne wie Google ins Versicherungsgeschäft einsteigen und den traditionellen Unternehmen die Prämie und den Vermittlern die Provision streitig machen könnten. Schließlich hinterlässt jeder Android-Nutzer Spuren im Internet, kann Google so auf enorme Datenmengen zugreifen und diese auswerten. Für die Produktion und Kalkulation von Versicherungsprodukten ist das ein riesiger Schatz - und gefährlich für die Assekuranz, sollte Google irgendwann auch eigene Policen anbieten, wähnen Versicherungsexperten. So weit ist es bislang nicht gekommen. Vielleicht auch, weil Versicherer zu zahlungskräftigen Werbekunden des Internetkonzerns zählen. Sei es, das sie in der Suche ganz oben stehen oder der Internetkonzern zur gegoogelten Reise gleich die passende Reiserücktrittsversicherung einblendet. Definiert Google seine Rolle also eher als Partner denn als Angreifer der Versicherer und Finanzdienstleister?“ (…)
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Digitalisierung ist nicht nur Technik, sondern Interaktion und Kommunikation

in Versicherungswirtschaft-heute
vom 23.02.2016
„Das Smartphone sei nicht primär eine technische Herausforderung, “sondern der Re-Set-Button für das Internet”, sagt Klaus Driever, seit Jahresbeginn Vorstandschef der Allsecur Deutschland AG und seit 2013 Leiter Digitaler Verkauf der Allianz Deutschland AG. Das Handy ändere die Erwartungen und Erfahrungen der Kunden. “Digitalisierung ist nicht nur Technik, sondern vor allem sehr viel Interaktion und Kommunikation.” Wichtig sei, die “Customer Journey” – also den gesamten Einkaufsprozess des Kunden – zu verstehen. Die Königsdisziplin für Versicherer bestehe dann darin, diesen Prozess zu monitoren, wo sind die Übergangspunkte zwischen online-Recherche und offline-Abschluss sind – und diese zu gestalten. Bereits elf Millionen Deutsche informierten sich über ihr Smartphone über Versicherungen und fast alle schlössen ihre Policen bei einem Vermittler ab. Denn: “Echte Menschen lieben echte Menschen, ” so Driever. Daher versuche die Allianz auch ihre Vermittler auf den Internetseiten “prominent” einzubinden. “Das hat keinen politischen Grund, sondern der Kunde will das so. Das zeigen die Customer Journeys.” So könne sich der Kunde im Internet beispielsweise seine Prämie selbst ausrechnen, diese Berechnungen aber auch an seine Agentur senden, was mit einem sehr großen technischen Aufwand verbunden sei. Hinsichtlich des Nutzens von mobilen Apps zeigte sich Driever skeptisch. “Die App, die Kunden nicht regelmäßig einmal die Woche nutzen, ist schnell wieder weg.” Beständiger seien nur Apps, die Mehrwerte schafften oder die Sicherheitseinstellungen verbesserten wie etwa bei der Rechnungseinreichung in der privaten Krankenversicherung.“(…)
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Kfz-Versicherung scheint wieder auf versicherungstechnische Verluste zuzusteuern

Friederike Krieger
in Versicherungsmonitor
vom 22.02.2016
„Seit Jahren fürchtet die Assekuranz den Eintritt von Google in den Versicherungsmarkt. Ganz so akut scheint die Gefahr aktuell nicht zu sein. Auf einer Kfz-Versicherungskonferenz schloss Google-Manager Nicolas Heyer aus, dass der Internetgigant ohne Rückendeckung durch erfahrene Partner solch ein Abenteuer wagen würde. Google fürchtet, dass die hohe Regulierung in dem Markt dem Börsenwert des Unternehmens schadet. Währenddessen scheint der Kfz-Versicherungsmarkt wieder auf versicherungstechnische Verluste zuzusteuern. Der Internetgigant Google hat keine große Lust, ins Versicherungsgeschäft einzusteigen. „Sie müssen keine Angst haben, dass wir direkt in den Versicherungsmarkt einsteigen werden“, sagte Nicolas Heyer, Industry Head im Bereich Google Maps for Work, auf einer Kfz-Versicherungskonferenz in Köln. Vor einigen Jahren hatte Google mit dem Gedanken gespielt, mit einem Vergleichsportal mit Kfz-Versicherungen auf den deutschen Markt zu kommen, hatte die Pläne aber wieder auf Eis gelegt. „Wenn wir so etwas machen, dann nur mit einem Partner aus der Industrie“, sagte Heyer. Auch das Portal Google Compare, das Google in Großbritannien anbiete, habe das Internetunternehmen nicht allein gestemmt. Wenn Google selbst direkt in den höchst regulierten Versicherungsmarkt hineinginge, würde der Börsenwert des Konzerns stark leiden, erklärte Heyer. „Das wäre Kapitalvernichtung.“ Bisher scheint es nicht nur am Interesse von Seiten potenzieller Kooperationspartner aus der Branche zu mangeln. Auch Google scheint keine große Lust mehr auf ein Vergleichsportal in Deutschland zu haben. „Es hat bei uns nicht die höchste Priorität, eine Konkurrenzplattform zu unserer bestehenden Suchplattform aufzubauen“, sagte Heyer. Bisher scheint es nicht nur am Interesse von Seiten potenzieller Kooperationspartner aus der Branche zu mangeln. Auch Google scheint keine große Lust mehr auf ein Vergleichsportal in Deutschland zu haben. „Es hat bei uns nicht die höchste Priorität, eine Konkurrenzplattform zu unserer bestehenden Suchplattform aufzubauen“, sagte Heyer. Das Geschäft mit Kfz-Vergleichsplattformen ist nicht unproblematisch. Trotz der hohen Provisionen, die Versicherer für Neugeschäft zahlen, das sie über diesen Kanal erreicht, fällt es den bisherigen Anbietern wie Check24 oder Verivox schwer, profitabel zu arbeiten. “ (…)
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Aktives Schadenmanagement 2015

Auf dem BF21-Schadenkongress „stellte die Huk-Coburg ihr Mitte 2014 gestartetes Handwerker-Netz für Leitungswasserschäden vor.“

Monika Lier
in VersichrungsJournal
vom 11.11.2015
„Eine aktuelle Umfrage des BVK zeigt die Vertragssanierung in dieser Sparte und wie defizitär die Wohngebäudesparte seit Jahren ist.“ „Die Huk-Coburg Gruppe steuert inzwischen 40 Prozent der Leitungswasserschäden in der Wohngebäudeversicherung über ein Handwerker-Netz. „Die Kunden haben einen echten Bedarf nach diesem Service“, sagte Thomas Geck, Leiter Abteilung Schaden Prozessmanagement der Huk-Coburg, auf einer Fachkonferenz in Köln. Die Kunden bewerteten den Service durchschnittlich mit „gut“ und hätten eine Weiterempfehlungs-Bereitschaft von 96 Prozent. (...)“ „Mit 55.000 Leitungswasserschäden im Jahr komme das eigene Haus auf ein Volumen, das groß genug für ein Handwerker-Netz sei. Je Betrieb habe man im letzten Jahr zwischen 70 und 120 Aufträge vergeben. „Damit werden wir ernst genommen“, so Geck. Vorangegangene Pilotprojekte mit anderen Schadenereignissen waren am Volumen gescheitert. (...)“
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Versicherer drücken beim Schadenmanagement aufs Tempo

in colornews
vom 11.11.2015
„Die Versicherungswirtschaft nennt den Schadenfall „Moment of Truth“, den Moment der Wahrheit. Hier entscheidet sich, ob der Versicherungsnehmer auch den Service und die Leistung bekommt, für die er Monat für Monat zahlt. Diese Kundenzufriedenheit ist Dreh- und Angelpunkt auch für die Kfz-Versicherer. Eingelöst wird sie oft von den Werkstätten, in denen der Unfallschaden repariert wird. Immer standen Konzepte zur Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt der Diskussionen und Vorträge beim Business Forum 21, das sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der Versicherer etabliert hat. Ein Ergebnis der Tagung: die Kfz-Versicherer sehen den Ausbau des Schadenmanagements als eine wesentliche Säule ihrer Strategie. (...)“ Alle reden über Service-Select, nur die HUK-COBURG schweigt „Ein Diskussionsthema beim Business Forum 21 in Köln gab besonderen Aufschluss über Marktpositionen einzelner Versicherer. Immer wieder sprachen Vertreter von Assekuranzen auf der Bühne über Service-Select, doch die HUK-COBURG schwieg. Kein Wort, keine Silbe über das Konzept, über Pläne oder Details. „Die Coburger treiben den Markt“, brachte es ein Teilnehmer am Rand der Veranstaltung auf den Punkt. Und tatsächlich bezogen sich während der Podiumsdiskussion R+V, Provinzial Sparkassen Versicherung oder HDI immer wieder auf die HUK-COBURG. Thomas Geck, Leiter Schaden Prozessmanagement, äußerte sich in der Runde vor allem zu den Herausforderungen für die Versicherungswirtschaft und Werkstätten angesichts des zunehmenden Wettbewerbs zur Automobilindustrie im Unfallschadenmanagement. Der Titel seines Impulsreferates hieß: „Wettbewerbsdifferenzierung im Sach-Schadenmanagement.(...)“
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